Geteilte Passion

Seit zwei Jahren kann ich nun schon stolz mit meinem ältesten Sohn zusammen jagen gehen. Mit 16 Jahren hat er sich damals zum Jagdkurs angemeldet- sein Jägerschlag war auch für mich ein großes Highlight. Leider lassen es seine schulische Ausbildung und meine Reisen nicht immer zu, diese Passion zusammen zu erleben. Wenn es aber klappt, sind es stets die schönsten Momente der Jagd. Ja, es erfüllt mich mit Stolz diese Leidenschaft in ihm geweckt zu haben und ihn, mit Rat und Tat zur Seite stehend, auf der Jagd zu begleiten.

Heute war es wieder soweit und ich wollte ihn ein wenig überraschen. In unserem heimatlichen Niederwildrevier ist zwar ein hoher Rehwildbestand, aber da wir ihn gemeinsam mit anderen Jägern aus dem Dorf bewirtschaften, sind die Abschüsse begrenzt und jeder Begeher hat zunächst nur einen Bock freigegeben. Tom, mein Filius, hat noch keinen Begehungsschein, daher begleitet er mich nach Absprache mit den Jagdkameraden bei der Bockjagd.

Bevor wir zur Pirsch aufbrechen, geht es zum Schießstand. Die neue Sauer 404 soll sich beweisen. Nachdem ich mit dem frisch montierten Zielfernrohr nach wenigen Klicks im Ziel bin, ist mein Sohn an der Reihe. Natürlich bin ich bei seinen ersten Schüssen gespannt, ob er nicht nur die Passion sondern auch die Fertigkeit im Umgang mit Schusswaffen geerbt hat. Ein wenig Eigenlob schadet bekanntlich nie, aber wir beide haben ein breites Grinsen im Gesicht als wir die Zielscheiben reinholen. Das passt nicht nur, sondern alle Treffer sitzen mitten im Schwarzen. „Schade, dass wir nur einen Bock frei haben“ lautet sein Kommentar und ich lache leise in mich hinein. Denn mein Plan steht schon lange. Wir werden die Pirsch gemeinsam beginnen und falls der richtige Bock sich zeigt…. Doch ich will noch nicht alles verraten.

Klickt euch durch unsere Vater-Sohn-Pirsch und schaut in unseren Clip.

Clip Vater-Sohn-Bockjagd

 

Fotos © Team Winz

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